Monatsarchiv für Juli 2009

 
 

Bericht über Filmdreh mit der DFFB von Chris

06. Juli 2009 • Kategorie: Allgemeines • Kommentare: 0

Etwas angespannt zurrt Chris das Band um seinen Bauch ein letztes mal fest und atmet tief durch. „Ton ab!…..Ton Läuft…Kamera ab…..Klappe…..Parkour 1, Szene 1….*klapp*……BITTE“…..Einen Katzensprung, eine schnelle Drehung an der Mauer und einen übersprungendes Tor später erhallt ein …“DANKE!“ und Chris bleibt stehen. Glücklich dreht er sich um und lächelt dem Aufnahmeteam zu.
Ein paar Tage zuvor sitzt Chris mit einem Produktionsstudenten der DFFB („Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin“) in der Akademieeigenen Caféteria und bespricht die letzten Details. Zu dem Zeitpunkt hat er bereits einige Schauspielübungsstunden und Spotbesichtigungstermine hinter sich. Etwas blauäugig erklärte er sich bereit die Hauptrolle in einem Übungsfilm der Erstsemesterstudenten zu Übernehmen. Als springender Wurtsverkäufer im Gefühlschaos der liebe hatte sich unser Chris bis dahin noch nie gesehen, aber es gibt ja für alles ein erstes mal.
Der erste Drehtag ,Samstag der 13 Juni. Nach dem Dreh einer kurzen Rückblende ging es Nach Tempelhof, für 2 Parkour-Einstellungen. Also das wofür unser Chris auch engagiert worden war. Nach 8 Stunden drehen und immer wieder die selbe Szene von vorn durchspielen, war aber selbst für geübte Spring-ins-Felde wie ihn Sense.
Der zweite Drehtag begann wie der erste. Früh und weit weg. 9 Uhr- Botanischer Garten und ein ganzer Tag voller Dialoge. Dialoge mit dem Catering, Dialoge mit den Kamera- und Lichtdozenten, Dialoge vor und hinter der Kamera und vor allem der nicht enden wollende Dialog mit der mehr als heissen Sonne an diesem Tag. 9 Stunden drehen, ein roter Kopf und leicht erschöpfte Stimmung waren die Resultate am Ende dieses Tages. Aber geschafft ist geschafft.
Der dritte Drehtag knüpfte direkt am Chaos der ersten beiden Drehtage an. Viel gerenne, viel warten und wenig drehen. Umsoglücklicher war Chris, als nach 5 Stunden Alexanderplatzdreh und einem Umzug ans Velodrom das letzte mal ein „DANKE“ ertönte.

Abschliessend ist zu sagen, dass wir als Team viel gelernt haben. Chris ist nun ein kommender Stern am Schauspielhimmel und wir warten gespannt ob und wenn ja wie viel Material im Endeffekt bei uns ankommt.

Berlin-Movement